Der Begriff SoLa

Der Begriff SoLa steht für SommerLager.
Heute gibt es Sola`s in ganz Deutschland: über 30 Lager - über 1000 Mitarbeiter - über 4000 Teilnehmer. Eines davon ist unser Sola CR.

Sola ist eine internationale Bewegung.
1988 begann Hans Brandt erlebnisorientierte Sommerlagerarbeit in Deutschland nach schweizerischem Vorbild durchzuführen: 1 Lager - 30 motivierte Mitarbeiter - 80 Teilnehmer.

Diese Art Lagerarbeit kam super an und begeisterte andere Christen und Gemeinden, selbst Sola´s durchzuführen. Jedes Sola ist eigenständig organisiert, variiert etwas im Stil und in den lokalen Möglichkeiten, doch der Grundgedanke ist derselbe und das verbindet uns.

Es gibt eine große Vision: in jedem europäischen Land eine Jungschar- und Sola-Bewegung! In 15 Ländern werden Mitarbeiter geschult, um Solas durchzuführen: in Rumänien, Bulgarien, Lettland, Portugal, Spanien, Italien, England, Irland,… Es gibt sogar Sola in Brasilien und in Tansania! (Afrika).

Man kann fast von einem Sola-Virus sprechen. Einmal dabei - immer dabei.
Für viele Teilnehmer gibt es zwei Jahreszeiten: Die Zeit vor dem Sola und die Zeit nach dem Sola.
Das Geheimnis dabei ist: Sola bringt Menschen in Kontakt! Damit ist einmal der Kontakt untereinander gemeint. Zum anderen ist der Kontakt zu dem lebendigen Gott gemeint, der in Jesus Christus Mensch wurde. Jahr für Jahr werden Sola´s durchgeführt, damit dieser Kontakt zustande kommt.

Detaillierte Infos zum Lager CR

Programmgestaltung
Grundlage unseres Zeltlagers ist das Einheitsprogramm. Jeder Tag steht unter einem Tagesthema, zu dem der Tag komplett gestaltet wird. Die Spiele verdeutlichen dabei den Kernpunkt der Tagesthemen. Dieser wird in einer Andacht aufgegriffen, auf das spielerische Erleben des Tages Bezug genommen und geistlich vertieft. Durch dieses Erleben können die Kinder die geistliche Aussage leichter auf das eigene Leben übertragen. Und das Erlebte prägt sich tiefer ein als Worte.
Die Andacht findet tageszeitlich dann statt, wenn es vom Einheitsprogramm her sinnvoll ist. Das kann abends am Lagerfeuer sein, im Zelt oder nach einem Geländespiel im Wald. Sie wird durch ein Theaterstück begleitet.

Wie man sich gut vorstellen kann, erfordert das Erstellen des Programms viel Arbeit. Hierzu treffen wir Mitarbeiter uns an 3 Wochenenden, nicht nur um zusammen das Sola zu organisieren, sondern auch um die Gemeinschaft zu stärken und um uns auf Gott auszurichten. Die einzelnen Tage werden von Teams vorbereitet, die sich ihrerseits wieder treffen. Ein geschätzter Zeitaufwand über das Jahr gesehen beläuft sich für einen Mitarbeiter auf mindestens 8 Tage (8 Arbeitsstunden gerechnet)..
Gerade bei der Vorbereitung legen wir darauf Wert, junge und unerfahrene Mitarbeiter mit hinein zu nehmen, sie zu fördern, ohne zu überfordern.
Es findet auch ein Schulungs-Wochenende statt, bei dem ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter Schulungseinheiten halten, die Bereiche wie Knoten- und Seilkunde, Zeltschulung, Pfadfinderbauten, Gruppenpädagogik, Hilfestellung zu Gesprächen mit Kindern, Erste Hilfe, ... umfassen.

Aufteilung des Lagerplatzes und Gruppeneinteilung
Damit der Einzelne nicht in der Masse untergeht, hat es sich bewährt, kleinere Einheiten, sogenannte „Familien“ zu bilden, zu der ca. 25 Kinder und 8 Mitarbeiter gehören. Sie sind aufgeteilt in je 2 Zelte für Jungen und Mädchen. Verantwortlich für so eine Familie sind die Familien-Eltern, von den Kindern auch gern „Papi“ und „Mami“ genannt.
Bei den verschiedenen Spielen und Wettkämpfen bilden oft die Familien die Spielparteien. Dies fördert den Gruppenzusammenhalt ebenso, wie auch der eigene Schlachtruf. Ein gutes Miteinander zwischen den einzelnen Familien ist uns wichtig.